Mikroprozessor und konventionelle Sekundärsysteme verglichen

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Anonim

Zuverlässiger Betrieb des Primärsystems

Sekundärsysteme sind all jene Einrichtungen, die benötigt werden, um einen zuverlässigen Betrieb des Primärsystems, z. B. einer Hochspannungsschaltanlage , zu gewährleisten . Sie decken die Funktionen Steuern, Verriegeln, Signalisieren und Überwachen, Messen, Zählen, Aufzeichnen und Schützen ab.

Mikroprozessor und konventionelle Sekundärsysteme im Vergleich (Foto: ghantootelectrical.com)

Bei herkömmlichen Sekundärsystemen werden die verschiedenen Funktionen durch separate Vorrichtungen (diskrete Komponenten) ausgeführt, die meist nach dem analogen Prinzip arbeiten und in der Regel unterschiedlich ausgefeilt sind.

Alte Technologie

Die resultierende Situation ist wie folgt:

  1. Jede Aufgabe wird von Geräten ausgeführt, die unterschiedliche Technologien (elektromechanisch, elektronisch, Halbleiter oder Mikroprozessor) verwenden.
  2. Diese diskreten Vorrichtungen können viele verschiedene Hilfsspannungen und Energieversorgungskonzepte erfordern.
  3. Die Verbindungen zwischen den Geräten und mit der Schaltanlage erfordern viel Verdrahtung oder Verkabelung und Mittel zur Anpassung.
  4. Die Informationen von der Schaltvorrichtung müssen getrennt an zahlreiche Eingänge für Schutz, Steuerung, Verriegelungen usw. angelegt werden, so dass die Überwachung der Schnittstellen kompliziert ist.
  5. Die Überprüfung der Leistung der einzelnen Geräte wird von einer schwierigeren Überprüfung der Gesamtleistung begleitet.

Bei der neuen Steuerungstechnik für Schaltanlagen liegt der Schwerpunkt auf dem System und seiner Funktion als Ganzes. Für die jeweiligen Funktionen werden digitale Methoden verwendet, wobei programmierbare Module auf der Basis von Mikroprozessoren verwendet werden.

9 neue Technologiefunktionen

Die Merkmale der neuen Technologie sind:

  1. Verwendung identischer Gerätekomponenten oder kombinierter Geräte auf Mikroprozessorbasis für die verschiedenen Aufgaben oder Funktionen.
  2. Standardisiertes Netzteil- und Versorgungskonzept.
  3. Der serielle Datentransfer minimiert die Verdrahtung (Bustechnik).
  4. Glasfaserkabel werden in der Nähe des Prozesses verwendet, um die Kosten der etablierten angemessenen elektromagnetischen Verträglichkeit zu reduzieren.
  5. Zusammengesetzte Verwendung von Daten aus der Schaltanlage.
  6. Selbstdiagnose mit kontinuierlicher Funktionskontrolle, dadurch einfacheres Testen des Gesamtsystems und des Subsystems.
  7. Einfache Signalaufzeichnung mit korrekter Reihenfolge mit einer Auflösung von ca. 1 ms.
  8. Reduzierter Platzbedarf
  9. Aufzeichnungen von Stationsfunktionen.

Eine weitere wichtige Neuerung des neuen Ansatzes ist die Mensch-Maschine-Schnittstelle (MMI) .

Während die Zugangsschnittstelle zu konventioneller sekundärer Technologie mit Schaltelementen, Schaltern, Knöpfen, Lampen und analogen Instrumenten schalttafel- oder mimikkontrollfeldorientiert ist , erfolgt der Zugang zu den neuen Steuerungssystemen normalerweise über ein Display in der Bucht und über Monitore und Tastaturen auf der Ebene von Umspannwerken und Systemleitstellen.

Die Bedienung ist meist menügeführt, so dass keine Programmier- oder Computerkenntnisse erforderlich sind.

Referenz: Schaltanlagenhandbuch ABB

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