Pentair liefert die erste 100-Gbit / s-Schroff-AdvancedTCA-Backplane

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Anonim

Warwick, RI - Ende 2014 hat die IEEE-Vereinigung die IEEE802.3bj-Spezifikation für 100-Gbps-Ethernet übernommen. Die Spezifikation beschreibt unter anderem die Anforderungen an einen 100-Gbit / s-Übertragungsweg in Leiterplatten. Seit seiner Einführung hat PICMG die 100-Gbit / s-Anforderungen für AdvancedTCA Backplanes und Blades definiert. Pentair stellt seine erste 100-Gbit / s-Schroff-AdvancedTCA-Backplane vor, die gemäß den Designanforderungen der IEEE802.3bj-Spezifikationen für 100-Gbit / s-Ethernet verifiziert wurde.
Die hohen Datenübertragungsraten von 100 Gbit / s stellten neue Anforderungen an Steckverbinder, Leiterplattenmaterial und Backplane-Design.
Die IEEE802.3bj-Spezifikation definiert zwei Codierungstechniken für 100 Gbps: 100GBASE-KR4 (NRZ = PAM2-Codierung) und 100GBASE-KP4 (PAM4-Codierung). Für beide Codiertechniken mussten die Grenzwerte für wesentlich höhere Frequenzbereiche im Vergleich zu bestehenden 40G-Raten definiert werden. Für die Backplane bedeutet dies, dass alle Komponenten, Steckverbinder, Leiterplattenstrukturen und das Leiterplattenmaterial für höhere Frequenzen geeignet ausgelegt sein müssen.
Aus diesem Grund haben zwei Steckverbinderhersteller unabhängig voneinander neue "ZD-kompatible" Steckertypen für den Einsatz bei 100 Gbit / s entwickelt. Dieser neue ZD-Steckverbinder für 100G hat die Impedanzschritte reduziert, was zu weniger Reflexionen und einer besseren Signalübertragung führt.
Eine sorgfältige Auswahl des Leiterplattenmaterials gewährleistet auch höhere Übertragungsraten. Alle Eigenschaften des Materials müssen berücksichtigt werden, einschließlich des Verlustfaktors, um die ideale Auswahl zu treffen.
Schließlich spielt auch das optimierte Leiterplattendesign eine wichtige Rolle. Nicht alle Differentialpaare haben die gleichen Eigenschaften. Vielmehr verhalten sich unterschiedliche Leiterbahnbreiten und unterschiedliche Schichtstrukturen unterschiedlich hinsichtlich Verlust und Übersprechen. Vor Abschluss des Entwurfs muss unbedingt der gesamte Übertragungskanal simuliert werden. Pentair empfiehlt zu diesem Zweck die Verwendung der 3D-Löser-Software HFSS und ADS.
Simulationen allein reichen möglicherweise nicht aus und erfordern eine Überprüfung, sobald die Rückwandplatine oder die Platine zusammengebaut sind. Pentair investierte in hochwertige Messgeräte und verwendete einen hochfrequenten 67GHz N5227A PNA-Netzwerkanalysator von Keysight für diese Art von Messungen.
Daher wurden sie für große Produktionsläufe verifiziert und die ersten Backplanes wurden bereits ausgeliefert und werden bereits in ATCA-Systemen verwendet.