Potenzielle Energieeinsparungen in Gebäuden mit EIB

Amory Lovins: A 40-year plan for energy (Kann 2019).

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Anonim

Investitions- und Betriebskosten

Flexibilität, Nutzungswert und Energieeinsparung sind die drei Hauptanforderungen für Nutzgebäude (Verwaltung, Büro- und öffentliche Gebäude, Schulen, Krankenhäuser, etc.). Neben den Investitionskosten werden auch die sogenannten Life Cycle Costs immer wichtiger.

ABB - Intelligente Gebäudesteuerung und Energieeinsparung mit i-bus ® KNX

Diese setzen sich zusammen aus den Investitionskosten (Baukosten und Planung) und allen während der Nutzungsdauer eines Gebäudes anfallenden Betriebskosten. Während der Planungs- und Bauphase eines Neubaus wird die Einhaltung der geplanten Baukosten oft zum Thema.

Keiner scheint jedoch auf die zukünftigen Betriebskosten zu achten, obwohl diese laut einer Studie von AT Kearney jährlich bis zu 20% der Baukosten ausmachen können. Dieser Prozentsatz steigt im Allgemeinen aufgrund der zunehmenden Anforderungen an flexible Nutzung.

Im Durchschnitt haben die Betriebskosten die Investitionskosten nach sieben Jahren überschritten.

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Kosten senken? Sie wetten!

Die Verwendung von EIBs - KNX reduziert nicht nur die Betriebskosten, wie in den unten stehenden Beispielen gezeigt wird - sondern erhöht auch die Flexibilität sowie den Nutzungswert eines Gebäudes. Beides sind wichtige Faktoren, die anhand von konkreten Beispielen quantifiziert werden können. Aufgrund der Flexibilität des Systems, Investitionskosten
sind mit jeder Änderung der Einrichtungen amortisiert. Der Nutzungswert wirkt sich dagegen direkt auf den laufenden Betrieb aus.

Ein angenehmes Raumklima (Raumtemperatur und Lichtqualität) steigert beispielsweise die Leistungsfähigkeit und Motivation der Mitarbeiter deutlich. Auch die Kosten für das Servicepersonal werden durch zentrale Überwachungsfunktionen reduziert.

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Ok, wie erreiche ich Einsparpotenziale?

In Nutzgebäuden existieren folgende Energieeinsparpotenziale und können problemlos mit der EIB genutzt werden.

Anwesenheitserkennung

Bei der bedarfsgerechten Regelung von Beleuchtung und Heizung können erhebliche Einsparpotenziale realisiert werden.

Mit anderen Worten, Räume werden nur dann beheizt, wenn sie von einer Person belegt sind und werden nur beleuchtet, wenn auch eine bestimmte (voreingestellte) Helligkeitsstufe nicht erreicht wird.

Anwesenheitserkennung

Konstante Helligkeitssteuerung

Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine konstante Helligkeitssteuerung 35 bis 50% der Energiekosten sparen kann. Die Lebensdauer der Lampen wird ebenfalls deutlich erhöht, während der Komfort (und damit die Effizienz) für das Büropersonal erhöht wird.

Konstante Helligkeitssteuerung

Individuelle Raumtemperaturregelung

Die Vorteile liegen auf der Hand: Wird die Temperatur um 1 ° C abgesenkt, kann eine Energieeinsparung von 6% erreicht werden. Gleichzeitig wird der Komfort und die Leistungsfähigkeit von Personen erhöht.

Wenn die Heizungssteuerung mit einem Anwesenheitsdetektor kombiniert wird, können weitere Einsparpotentiale erzielt werden.

Individuelle Raumtemperaturregelung

Dieser technische Artikel zeigt zunächst das maximale Einsparpotenzial, das mit Licht- und Heizungssteuerungen erzielt werden kann. Unter Verwendung einer Kostentabelle wird die Periode für die Wiedergewinnung der Investition für ein gesteuertes Bürosystem gezeigt. Die Einsparungen basieren auf der Grafik " Fördergemeinschaft Gutes Licht ".

Die Einsparpotenziale einzelner Lichtmanagementkomponenten liegen bei 82%.

Die Einsparpotenziale einzelner Lichtmanagementkomponenten

Die errechneten Einsparpotenziale beziehen sich auf ein Bürogebäude mit 20 m2 Nutzfläche mit 4 geschalteten oder gesteuerten 58 W Lichteinheiten.

Die Lebensdauer der Lichteinheiten schwankt aufgrund des Einsatzes der Betriebsgeräte. Leuchten mit konventionellen Vorschaltgeräten haben eine geringere Lebensdauer (8.000 h) im Vergleich zu Leuchten mit elektronischen Vorschaltgeräten (16.000 h). Aufgrund der geringen Anzahl von Betriebsstunden eines geregelten Beleuchtungssystems werden auch die Wartungskosten reduziert, so dass sich die Kosten für die Installation von EVGs schnell amortisieren.

Die errechneten Einsparpotenziale beziehen sich auf ein Bürogebäude

.
1 elektronisches Vorschaltgerät
2 Konventionelles Vorschaltgerät

Beispiel, um alles oben zu veranschaulichen

Ein großes Verwaltungsgebäude erfordert eine Investition von 14 Millionen Euro. Die jährlichen Betriebskosten betragen 2 Mio. €. Während einer Lebensdauer von 20 Jahren entstehen folgende Lebenszykluskosten:

14 Millionen € + 20, 2 Millionen € = 54 Millionen €

Werden durch zusätzliche Investitionskosten von 500.000 € Betriebskosteneinsparungen von 10% erzielt, entstehen folgende Lebenszykluskosten:

(14 + 0, 5 Millionen € + 20 · (2 ​​Millionen € - 10%) = 14, 5 Millionen € + 20 · 1, 8 Millionen € = 50, 5 Millionen €

Mit anderen Worten, eine zusätzliche Investition von 0, 5 Mio. € reduziert die Lebenszykluskosten um 3, 5 Mio. €

QUELLE: ABB i-bus® EIB - Energieoptimierte Gebäude

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